Montag, 31. Oktober 2011

Röhrenjeans

Wir haben zur Zeit ganz lieben Besuch und da kommt man natürlich nicht so zum Nähen wie man das vielleicht gerne möchte. Da sitzt man gerne zusammen und klönt, geht spazieren oder vertrödelt sonst wie die Zeit. Außerdem mußte ich arbeiten... da führt nun mal kein Weg dran vorbei! Und einen Geburtstag haben wir auch gefeiert. Trotzdem haben wir es geschafft, diese Röhrenjeans in Gemeischaftsarbeit zu nähen.


Wir haben sie praktisch der Trägerin auf den Leib geschneidert. Und das ging so: wir haben eine Lieblingshose die schon x mal geflickt wurde (so sehr wurde sie geliebt) auseinander geschnitten. Jedes Teil sorgsam aufgetrennt, so dass wir einen kompletten Hosenschnitt bekamen. Alle Teile auf einen schönen Jeansstoff gelegt und die neue Hose zugeschnitten.
Beim Nähen haben wir uns abgewechselt, eine hat gekettelt die andere zusammen genäht und die Zirnähte gesteppt. Mit einem Dreifachstich kommen sie gut zur Geltung und man muß nicht noch ein teures, dickes Nähgarn besorgen was meine Maschine sowieso nicht gerne näht. Als kleines i tüpfelchen wurde eine Verzierung mit einem Goldfaden gewünscht. Der kam an den Gesäßtaschen und am vorderen Geldtäschchen zum Einsatz.





Um die richtige Passform zu bekommen wurde die Hose auf links angezogen und an den Beinen abgesteckt, anschließend die  Beinnähte gesteppt.



Am hinteren Hosenbund, wo bei den meisten Jeans ein Lederlabel sitzt, haben wir einen schönen Karostoff angebracht.


Die Hose sitzt wie eine eins und wird vielleicht auch ein Liebligsstück. Der Schnitt (die alte Hose)  wird schön weg gelegt, die kann man sicher noch mal als Vorlage benutzen.

Ich grüße Euch
Cornelia

1 Kommentar:

  1. einfach perfekt,diese Hose.Eine super Idee von dir eine alte gut sitzende Hose als Grnudschnitt zu nehmen.
    Das war viel Arbeit,aber dies hat sich wirklich gelohnt
    LG Bettina

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